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Gils Verarbeitung der nicht vertieften Liebe zu Andrei. Sie schreibt intensiv an ihrem Roman, und lässt ihren Schmerz einfließen.
Silas Juniors Beziehung zu Olivier, dem Flakon-Designer, welche sehr emotional zu geht, da Silas alte Gewohnheiten aufbrechen muss, um eine gewisse Tiefsinnigkeit zu erreichen, da sonst der Verlust der Beziehung droht.
Marina lebt sich auf dem Mond ein und lernt Li kennen und lieben. Die beiden lernen sich während Lis Unterricht in asiatischer Bewegungslehre kennen. Er bringt ihr Qigong und Tai Chi bei, zudem liest sie zum ersten Mal im I Ging.
„Lass es dir gut gehen, ja, Gülderen? Ich melde mich Ende der Woche wieder…. hast du bis dahin etwas zu tun?“ Silas Senior Fürsorge spiegelte sich in seiner Stimme wieder. Und das empfand Gil so angenehm, wie eine warme Wolldecke im kalten Winter. Dieses wohlige Gefühl wurde unterstrichen, da ihr Vater sie mit ihrem Namen ansprach – er und ihre Mutter waren die einzigen, welche das taten. „Ja“, erwiderte sie, „seit ein paar Wochen schreibe ich an einem Roman. Das lenkt mich ab.“ „Sehr gut. Dann bis in ein paar Tagen.“ „Ciao.“ Gil beendete das Gespräch und dehnte ihren Rücken. Beinahe zwei Stunden hatten sie nun telefoniert, und sie hatte endlich einmal ihren Kummer wegen Andrei loswerden können, zumindest empfand sie es so. Sie stellte den Wasserkocher an, und bereitete eine Kanne grünen Tees vor. Sie fühlte dich derart befreit, dass sie sich direkt vornahm ein paar Stunden zu schreiben. „Ach, die letzte E-Mail von Maßume …“, erinnerte sie sich, und klappte ihr Notebook auf. Sie öffnete das Fenster. Die kühle Abendluft strömte von den Hügeln herab zu ihr in die Küche. Sie schloss kurz die Augen, und ließ die Stille in ihr Herz.
Von dieser Stille war Silas Junior in diesem Moment weit entfernt. Genervt saß er auf den Treppenstufen vor Oliviers Wohnung, und versuchte sich abzuregen. Ein Paar aus den oberen Etagen kam vorbei, und grüßte. Silas erwiderte den Gruß, und dachte daran, die beiden um eine Zigarette zu bitten, doch er verwarf den Gedanken sofort wieder. Er stand auf. „Brutal. Brrrutal. Ich halt’s nicht aus.“ Er wusste gar nicht, was Olivier dazu veranlasst hatte ihn derart zu kritisieren. Er hatte zur Bedienung gestern Abend gesagt, „Schöne Schuhe hast du an!“, und dann sowas?“
