Vom Ankommen
Silas Junior in Paris. Er steht an einem Fenster. Ein nachdenklicher, ruhiger, erwartungsvoller Moment, in welchem er auf einen, im Sonnenschein liegenden Park samt Kinderspielplatz, hinaus durch das Fenster eines Besprechungsraumes schaut, vermischt mit aufkommender Nervosität, da er Suchtdruck nach Nikotin verspürt, er reibt sich das Gesicht und beobachtet dann wieder eine Mutter mit zwei Kleinkindern beim Schaukeln auf einer Wippe. Hinter ihm, aus einem Tisch in Büroräumen, stehen drei Flakons. Es betreten drei Personen den Raum, er wendet sich diesen zu, sie begrüßen sich kurz ohne Körperkontakt setzen sich.
Gil recherchiert im Internet und auf einschlägigen Websites nach ihren Familiennamen und durchforstet Bild-Datenbanken. Sie macht sich nebenher eine Tasse Tee. Es klingelt an der Haustüre, ihre vertraute Freundin Sabrina, die Postbotin, hat ihre Arbeitstour beendet und die beiden trinken Tee und unterhalten sich. Gil erzählt von den möglichen Verwandten im heutigen Iran, doch Sabrina wirkt gelegentlich abwesend. Allerdings winkt sie ab, als Gil sie darauf anspricht. Am nächsten Morgen springt Marina im Schlafanzug durch das Treppenhaus, um die Post zu holen. Sie liest den Brief der Raumfahrtbehörde, der bereits in der Tagespost war, und durch welchen man ihr mitteilt, dass sie für die Erstbesiedelung ausgewählt wurde. Sie reagiert zuerst gar nicht, und sinkt auf ihr Bett, und jubelt dann aber kurz darauf und wälzt sich vor Freude und schreit ins Kissen. Nach ein paar Minuten besinnt sie sich, und ruft ihre engste Freundin an, welche nicht ans Telefon geht, und Marina bespricht euphorisch den Anrufbeantworter, kann ihr Glück abermals nicht fassen.
